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100 Jahre St. Elisabeth - Gemeindefest am 4. und 5. Juni 2011

Gemeindefest 2011 Eine Kostbarkeit, die man suchen muss - viele Kostbarkeiten, die gefunden wurden 100 bekannte Gesichter, 100 Jahre Erinnerungen , gefühlte 100 Köstlichkeiten und 100 Mal gute Laune – und das alles an einem Wochenende! Das war das Gemeindefest in St. Elisabeth am 04. und 05. Juni 2011. Der 100ste Geburtstag wurde würdig gefeiert!

Mehr als 4 x 100 Bratwürstchen wurden bereits am Samstagabend verkauft und sicher einiges mehr an Getränken. Den Auftakt des Jubiläums bei bestem Sommerwetter machte die Band „Boys of 64“ auf der großen Bühne an der Spittlerstraße. Beste Stimmung, eine gute Verpflegung und jede Menge tolle Menschen: was will man mehr? Anschließend spielte „Vierzuviel“ und sorgte für Unterhaltung bis in den späten Abend.

Der Sonntag begann um 10.30 Uhr. Am 05. Juni 1911 wurde in unserer Kirche die erste Messe gefeiert, genau 100 Jahre später fand dort der Festgottesdienst zum Jubiläum statt. Thema des Gottesdienstes waren der Schatz und eine Kostbarkeit, die man suchen muss. Pfarrer Blasius hielt die Predigt und griff dieses Thema immer wieder auf. Musikalisch gestaltet wurde die Messe durch die Chorgemeinschaft. Als Zeichen, dass jedes Gemeindemitglied Teil der Kostbarkeit St. Elisabeth ist, wurde am Ende der Messe an jede Person eine Perle verteilt.

Anschließend gab es Spiel, Spaß, Live-Musik und Leckereien rund um den Kirchturm. Gourmetmeile, Fischbrötchen, Gemüsesuppe, Berliner, Waffeln, Kuchen, für jeden war etwas dabei. Und damit auch keine Langeweile aufkam, bestand die Möglichkeit, beim Blumenwürfeln zu gewinnen, Scheibenkleister oder Dosenwerfen zu spielen oder an einem Mosaik zu St. Elisabeth zu basteln.

Aber auch für Unterhaltung in der Kirche war gesorgt. In einer Moderatorenrunde berichteten verschiedene Personen wie Frau Klaes, Pastor Jochen Winter oder Frau Hermey über einprägsame Erlebnisse aus ihrer Zeit in Elisabeth. Moderiert wurde das Gespräch von Michael Jochim. Diese Runde prämierte auch die beste Elisabethtorte. Dem Aufruf zur Gestaltung einer Elisabethtorte waren einige eifrige Bäckerinnen gefolgt. In der Kirche wurde zudem eine Zeitreise durch 100 Jahre St. Elisabeth gezeigt: sowohl in einer Bilderschau als auch im Rahmen einer Ausstellung mit Zeitungsbeiträgen, Bildern oder Erinnerungsstücken von Gemeindemitgliedern. Zudem präsentierten hier auch der Eine-Welt-Stand und die Bücherei ihre Waren.

Leider hielt das Wetter nicht bis in die Abendstunden und so wurde das Fest durch ein heftiges Unwetter unterbrochen. In der Kirche nahm das Programm jedoch weiter seinen Lauf. So gab es ein Quiz rund um St. Elisabeth mit vielen wissenswerten Informationen rund um den Kirchturm und das Gemeindeleben der letzten 100 Jahre. Den Abschluss des Festes bildete eine Vesper im russisch-byzantinischen Ritus, die vom Johannes-Damascenus-Chor gestaltet wurde. Dabei wurde eine weitere Kostbarkeit unserer Kirche sichtbar: die besondere Ikonostase.

Insgesamt war es ein wunderbarer 100. Geburtstag, der sicher allen in Erinnerung bleiben wird. Und so lässt sich der Spruch von Pfarrer Heinrichs: „St. Elisabeth – Eine Kostbarkeit, die man suchen muss“ noch ergänzen: „St. Elisabeth – Eine Kostbarkeit, die man suchen muss und viele tolle Kostbarkeiten, die gefunden wurden“!