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Geschichte

Römisch-Katholische Pfarrkirche St. Elisabeth, Essen-Frohnhausen

Erbaut für die 1911 gegründete Gemeinde unter ihrem ersten Pfarrer Johannes Dollendorf nach den Plänen des Architekten Carl Moritz, Köln Das Bauwerk erlitt schwere Sch„den durch die Bombenangriffe 1944. Der umfassende Wiederaufbau gelang erst 1959 unter Pfarrer Paul Heinrichs (Architekt Dr Emil Steffann).

Chor und Turm konnten erhalten werden. 1964 wurde die Ikonostase errichtet. Diese Kirche ist die einzige Pfarrkirche in der Bundesrepublik mit einer solchen Bilderwand in der Tradition der ostkirchlichen Liturgie. Als bemerkenswert im Innenraum des Gotteshauses gelten weithin die künstlerische Verglasung (die oberen Fenster von Wilhelm Teuwen, die bunten Fenster von Ludwig Schaffrath) sowie die Taufkapelle mit dem Taufbrunnen des Bildhauers Ernst Rasche, der auch Tabernakel, Osterleuchter, die Aufbewahrungsstätten für die HI.Öle und die HI. Schrift und die Ausstattung der sogenannten Werktagskirche und der Krypta schuf. Die Gestaltung des Friedhofes ist ebenfalls nach den Plänen von Ernst Rasche erfolgt. Die Steinmetzarbeiten hat Konrad Rasche ausgeführt. Die Schmiedearbeiten sind das Werk von Schmiedemeister Josef Butenberg. Die beiden Gedenktafeln haben früher in einem offenen Vorraum zur ehemaligen Krypta gehangen.

Carl Moritz, Baurat um die Jahrhundertwende in Köln. Erbauer vieler prächtiger Bauten, darunter St. Nikolaus in Essen-Stoppenberg (1906-1908), die Erpho-Kirche in Münster und das Kölner Opernhaus; entwarf und erbaute im Jahre 1911 die St. Elisabeth-Kirche.

 

Emil Steffann (1899-1968), bedeutender Architekt und Kirchenbaumeister, leitete die Aufbauarbeiten der St. Elisabeth-Kirche im Jahre 1957-1959. Er wandte sich gegen alle „Richtungen“ und fühlte sich nur dem menschlichen Bezug und dem „genius loci“ verpflichtet.

Erbauer von St. Konrad, Duisburg-Hamborn (1953), St. Bonifacius, Essen-Huttrop (1961), St. Clements, Duisburg-Kasslerfeld (1961), des Karmel-Klosters auf dem Essener Stoppenberg (1961-1964), und von Heilig Geist, Mülheim-Holthausen (1966).

 

Weiterhin haben an der Gestaltung der Kirche mitgewirkt: Pfarrer Paul Heinrichs, Fritz Kühn, Ernst Rasche, Ludwig Schaffrath, Karl Ludwig Schuke, Wilhelm Teuwen.