4. Tag 31.7.

8:00

Und schon machen wir uns wieder auf den Weg zum Vatikan. Wir wollen die Kuppel des Petersdoms und den deutsch Friedhof besuchen, doch leider klappt das nicht so wie wir uns das vorgestellt haben. Die Schlange zur Kuppel ist zulang und für den deutschen Friedhof stellen wir uns zwar an, der schließt jedoch um 12:00 und wir stehen immer noch in der Schlange. Schade, vielleicht beim nächsten Mal!

13:00

Um 15:00 wird der Petersplatz geöffnet und wir können unsere Plätze sichern, damit wir um 18:00 die Papstaudienz in vollen Zügen genießen können. Bereits um 13:00 stehen wir an einer geeigneten Stelle, an der wir später auch eingelassen werden.

Die Ruhe vor dem Sturm. Der Petersplatz ist noch ganz leer.

Warten vor dem Petersplatz

Das Warten hat sich gelohnt. Als sich die Tore zum Petersplatz öffnen und wir uns durch die Sicherheitskontrolle gequetscht haben, sichern wir uns Plätze in der achten Reihe. Leider in der prallen Sonne bei 40 Grad. Erstmal wird also wieder der Sonnenschutz aufgefrischt.

Und als wir dann um kurz vor sechs den Papst auf seinem Papa-Mobil eintrudeln sehen, ist die Wartezeit schon wieder vergessen. 🙈

Das Gefühl mit 60.000 Messdienern auf den Petersplatz zu stehen ist unbeschreiblich. Auf den Bildern sieht man kaum die ganze Menge.

Schade, dass wir so viel Müll hinterlassen mussten, weil die Trinkbrunnen ausgeschaltet waren. Bitte fürs nächste Mal verbessern!

Fix und fertig machen wir uns zu guter Letzt auf die Suche nach genügend Essen. Um ca. 23:00 erreichen wir, geschafft aber überglücklich, das Hotel und fallen in unsere Betten. Schön wars!

3. Tag 30.7.

8:00

Nach einer mehr oder weniger guten Nacht, es war einfach viel zu warm und zu spät, brechen wir am nächsten Morgen auf, um möglichst früh einkaufen zu gehen. Eingedeckt mit allerlei Leckereien, machen wir uns dann auf zur Basilica St. Paolo. Dort kann man den Sarg des Paulus sehen. Zufällig fand dort gerade ein Gottesdienst auf Französisch statt. Es war interessant zu sehen, wie wenig man die Sprache verstehen muss, um trotzdem ein Gefühl von Gemeinschaft vermittelt zu bekommen. Wir alle haben sogar noch am Abend einen Ohrwurm von dem Schlusslied und summen es vor uns hin.

13:00

Glühend heiß, aber zum Glück etwas windig, und sehr sonnig erstreckt sich der Strand vor uns. Auf Zehenspitzen und schnell tippelnd, hopsen wir regelrecht von Schatten zu Schatten um eine geeignete Stelle für uns zu finden. Schließlich entscheiden wir uns dazu, uns vier Sonnenschirme zu mieten. Kaum haben wir unseren Platz erreicht, wird schnell der Sonnenschutz erneuert und schon sieht man Sankt Elli munter ins Wasser springen.

Nach einigen Stunden Sonnenbad und im Meer abkühlen, machen wir uns auf den Rückweg. Unterwegs halten wir bei Eataly. Dies ist ein (Zitat Malex) „riesiger Fresskomplex“ mit verschiedenen Läden, in denen man die Gerichte, die man gerade gegessen hat, auch frisch einkaufen kann und so diese zuhause nachkochen kann. Das Essen dort ist unfassbar lecker. Ein empfehlenswerter Ort außerhalb der vielen Touristen.

Erschöpft und voller Sand fallen wir nach diesem ereignisreichen Tag nur noch ins Bett.

Schön wars! ☺️

2. Tag 29.7.

9:00

Guten Morgen und willkommen in Italien! Noch ca. 4 Stunden Busfahrt liegen vor uns. Die meisten haben die Nacht über wenigstens ein paar Stunden geschlafen. Trotzdem schlafen im Bus immer wieder vereinzelt Messdiener. Falls ihr euch schon immer mal gefragt habt, wie das wohl aussieht, hier ein Beispiel:

12:00

Punkt zwölf (wirklich auf die Minute genau!) erreichen wir mit dem Bus unser Hotel. Es ist ein weiter weggelegenes, großes Haus mit vielen Fenstern, einer eigenen Bushaltestelle und zum Glück einem Wasserbrunnen direkt vorm Haus. Schnell werden die Zimmer bezogen, sich ein bisschen frisch gemacht und schon geht es mit dem Bus in die Stadt. Dort angekommen, sind wir auch schon auf der Suche nach der ersten Eisdiele (Prioritäten!). In Rom bezahlt man nicht die Kugeln, sondern sucht sich einen Becher aus, in den dann so viele Sorten verfrachtet werden, wie es einem beliebt.

15:00

Der Auftaktgottesdienst für alle 360 Messdiener aus dem Bistum Essen beginnt in der St. Maria in Trastevere. Ein wirklich sehr schön gestalteter Gottesdienst mit einer tollen Stimmung. Danke dafür! 😍

Nach dieser stärkenden Zeit, haben wir uns erstmal eine Abkühlung verdient.

Zum Glück gibt es in Rom an jeder Ecke einen Brunnen aus dem man frisches Trinkwasser in seine Wasserflaschen umfüllen kann. Ohne Sprudel, aber trotzdem erfrischend. Die vier Liter empfohlene Trinkmenge pro Person werden unterschiedlich schnell erreicht. 😅

Die Wasserspender aus Rom

Natürlich dürfen in Rom die typischen Sehenswürdigkeiten nicht unbesichtigt bleiben. Zum Einen sahen wir die Engelsburg und zum Anderen haben wir schonmal den Papst auf dem Peterplatz vorgewarnt, dass wir am Dienstag (hoffentlich) in der ersten Reihe stehen werden. 🎉

Die Engelsburg

Gruppenfoto vor der Engelsburg

Der Petersdom

Das wars aus Rom. Nun zurück ins Studio! ☺️

PS: Wir entschuldigen uns für die Verspätung. Gleichzeitig können wir nicht garantieren, dass sich das nicht wiederholen wird. Wir haben hier gerade eine sehr schöne Zeit, erleben viel und haben auch nicht besonders gutes Internet. Trotzdem geben wir unser Bestes. Danke für euer Verständnis! ☺️

1. Tag 28.7.

15:30

Knallrot und nicht zu übersehen, steht unser Bus am Hauptbahnhof. Leider ist Marian krank geworden, sodass unsere Gruppe nun nur aus Leitern besteht. Gute Besserung! Kaum sitzen wir, geht es auch schon los. Ein ganzer Tag voller essen, schlafen, Filme gucken, Musik hören, Pläne aushecken, Leiterkram besprechen, unterhalten und essen (natürlich mehrmals, wir lieben es zu essen!) liegt vor uns. Da wir aber voller Vorfreude auf das warten, was da kommt, ist das nicht so schlimm. ☺️

22:30

Die Sonne ist bereits untergegangen, als wir unsere zweite Pause einlegen. Schnell werden ein paar Brote und weitere Häppchen von zuhause ausgepackt und gegessen, dann noch die Zähne geputzt. Die nächste Pause folgt vermutlich erst in Italien in 4-5 Stunden. Ein paar Bewegungsübungen unter der Leitung von Lotte, damit die Beine nicht taub vom vielen Sitzen werden (oder anschwellen) und bei Jacky auch wieder die ursprüngliche Farbe annehmen. Dann wird der Bus noch voll getankt und so geht es auch schon weiter. An Bespaßung mangelt es uns nicht. Wir stimmen im Bus ab, welcher Film eingelegt werden soll. Und schon schlafen die ersten zu den süßen Melodien von „König der Löwen“ ein. Was für ein Tag! Gute Nacht ⭐️