Kommunion

Erstkommunion 2020 in St. Elisabeth

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Liebe Gemeinde,

besondere Umstände erfordern besonderes Handeln…

Mitte März hat sich bekannterweise die Welt sehr verändert. So wurden auch wir quasi auf der Zielgeraden der Kommunionvorbereitung unsanft ausgebremst. Anfangs hoffte man noch irgendwie, dass es einen gemeinsamen Weg geben könnte, was sich für uns in St. Elisabeth leider nicht bewahrheitet hat. Da uns einige Eltern fragten, ob es nicht andere Möglichkeiten gäbe, griffen wir die Vorschläge der Pastoralkonferenz auf und stellten diese den Kindern und Eltern zur Wahl. Es gibt die Möglichkeit, gegebenenfalls bis zum nächsten Jahr zu warten, während eines ‚normalen‘ Gottesdienstes still die Kommunion zu empfangen oder auch jeweils in Kleingruppen von max. 4 Kindern mit ihren Familien eine kleine Feier zu bekommen. Für alle Möglichkeiten gab es Anmeldungen.

Am ersten Feriensamstag konnten wir nun die erste ‚Kleingruppenkommunion‘ feiern. Es war sicher eine andere Kommunion, als wir sie gewohnt sind. Ich hatte aber das Gefühl, dass es eine sehr würdige und schöne Feier für alle Beteiligten war. Auch an dieser Stelle möchte ich allen, die das ermöglicht haben, allen voran dem Katechetinnenteam und Pastor Lücking, sehr herzlich für die Mitarbeit danken!

Am Sonntag, den 12. Juli werden wir dann zwei Kinder bei ihrer Kommunion im normalen Sonntagsgottesdienst begleiten. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Es bleibt mir nun, Ihnen allen eine gute Zeit zu wünschen. Allen, die Ihren wohlverdienten Urlaub angetreten haben oder es noch vor sich haben und natürlich auch all denen, die zuhause bleiben, eine gute und erholsame Zeit und Gottes reichen Segen,

Ihr und Euer Diakon Ludger Höller


Empfang der Hl. Kommunion

Gemeindemitgliedern, die nicht mehr zur Kirche kommen können, bringen die Kommunionhelferinnen und -helfer gerne einmal im Monat die Hl. Kommunion ins Haus.

Meldungen bitte im Gemeindebüro.

 

Erstkommunion – muss das sein?

Je nachdem, wie man es sieht… Wer mit Jesus nichts zu tun haben möchte oder, um es mit dem Wort selber zu sagen, wer mit Jesus keine Gemeinschaft (lat. communio = Gemeinschaft) haben möchte, muss natürlich auch nicht zur Kommunion gehen.

Wer neugierig ist und sich auf die Gemeinschaft einlassen möchte, hat gleich mehrere Möglichkeiten.

Die Bekannteste ist die, sich mit Gleichaltrigen, in der Regel Schülerinnen und Schüler des dritten Schuljahres, einer Kommunionvorbereitung anzuschließen. Dazu werden alle Kinder normalerweise nach den Sommerferien angeschrieben. Es gibt auch entsprechende Hinweise auf Aushängen an den Schulen.

Sollten Kinder noch nicht getauft sein, ist das auch kein Problem. Dafür wird es dann im Laufe der Vorbereitung eine entsprechende Lösung geben.

Die Kinder empfangen während der Vorbereitungszeit aber noch ein anderes Sakrament. Sie sind eingeladen zum Sakrament der Versöhnung, sicher bekannter als Erstbeichte. Am Ende der Vorbereitung steht dann die Feier der Erstkommunion.

Bereits hier sei erwähnt: Die Hauptbegleiter und Ansprechpartner der Kinder sind und bleiben die Eltern und es ist Bestandteil der Vorbereitungszeit, dass regelmäßig während der Zeit die Gottesdienste in der Kirche besucht werden.

Auf dem Weg der Vorbereitung lernen sich die Kinder untereinander besser kennen, werden mit der Feier der Messe vertraut gemacht und setzen sich gemeinsam mit ehrenamtlichen und engagierten Begleiterinnen und Begleitern mit dem Glauben auseinander. Diese, gemeinsam mit dem Seelsorger, sind natürlich auch für alle Fragen der Kinder und der Eltern offen.

Ein weiterer wichtiger Hinweis an dieser Stelle:

In St. Elisabeth gehen die Kinder alle in einheitlichen Gewändern an den Altar. Wir haben uns vor Jahren bereits dazu entschieden und machen durchweg gute Erfahrungen damit. Natürlich tragen die Kinder darunter ihre Kommunionkleidung, die sie im Laufe des Tages dann auch begleitet.

 

Auch bereits ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich aus welchen Gründen auch immer, nicht im Grundschulalter für die Kommunion entschieden haben, können sich jederzeit mit einem Seelsorger der Gemeinde oder der Pfarrei in Verbindung setzen, um dann gemeinsam über einen gangbaren Weg zu beraten.

Wenn Sie darüber hinaus noch ganz andere Vorstellungen haben, zögern Sie bitte nicht und lassen Sie uns ins Gespräch kommen. Wenn es irgendwie möglich und vertretbar ist, werden wir einen Weg finden.